Mein drei besten Tipps gegen Stress


30.08.2013

Jeder hat manchmal Stress – ein Leben ohne Stress gibt es nicht. Alle, die sich für etwas einsetzen, egal ob privat oder beruflich, erleben manchmal Ärger, Enttäuschung oder Rückschläge. Die Frage ist nicht, wie oft ich gestresst werde. Die Frage ist vielmehr, wie ich mich meinem Stress umgehe.

Dazu meine drei zur Zeit besten Tipps:

  1. Wenn Sie Stress haben, tun Sie erstmal für ein paar Sekunden gar nichts.
    Eignen Sie sich das an: „Wenn ich unter Stress stehe, mache ich zu erst mal gar nichts.“ Üben Sie so lange, bis Sie das können. Bis Sie es nicht mehr anders können. Erst wenn Sie das drauf haben, vermeiden Sie Überreaktion, unüberlegte Äußerungen und ein „Sich-Reinfressen-in-den-Stress“. Versprechen Sie sich, diese neue Angewohnheit im Sinne einer „Wenn-Dann“-Regel zu leben. Wenn ich gestresst bin, mache ich zuerst gar nichts“. Das ist Wichtigste und Wertvollste, was ich Ihnen geben kann. Grund: „Mit geballter Faust denkt es sich schlecht“. Unter Stress kommen Sie nicht auf die guten Ideen, was Sie gegen/mit Ihrem Stress tun können. Zuerst müssen Sie runter kommen.
  2. Nachdem Sie für einen bestimmten Zeitraum nichts gemacht haben, nehmen Sie Ihre Ein- und Ausatmung wahr.
    Spüren Sie, wie Ihr Atem ein- und ausfließt. Machen Sie das so lange, wie es nötig ist. Damit kommen Sie bestens „wieder runter“. Alle, die das tun, wissen das. Probieren Sie es aus. Genießen Sie den Trubel um Sie herum, während Sie Atemzug für Atemzug ruhiger und ruhiger werden. Verändern Sie Ihre Atmung nicht, sondern spüren Sie einfach, dass und wie Sie atmen.
  3. Nun lenken Sie Ihre Gedanken in eine neue Richtung.
    In eine Richtung, die Ihnen gut tut, die konstruktiv ist und Sie glücklich macht. Gedanken lenken können Sie über Fragen. Meine beiden augenblicklichen Lieblingsfragen sind: „Was kann ich jetzt tun?“ und „Wie kann ich die Situation jetzt noch sehen?“ Probieren Sie es aus und spüren Sie, wie sich mit den neuen Gedanken Ihr Stress auflöst und Sie wieder das Beste geben können, was Ihnen möglich ist.

Also: 1. Nichts tun. 2. Atmung spüren. 3. Gedanken durch Fragen lenken.

Die Kunst besteht nicht darin, das zu wissen. Die Kunst besteht auch nicht darin, es zu können. Die Kunst besteht darin, es zu tun.

Wie Sie es tun können: Gewöhnen Sie sich diese drei Schritte an, in dem Sie sich auf einen Zettel schreiben und sichtbar vor sich hinlegen und immer wieder drauf schauen. So lange, bis Sie es können.

Wenn Sie das Lernen wollen, besuchen Sie im Oktober meinen Tag der Gelassenheit. Ich zeige Ihnen, wie Sie cool bleiben, statt sich stressen zu lassen.

Denn Sie sind zu wertvoll, um sich stressen zu lassen! 


Weitere Themen im Blog:

Du sollst nicht töten

24. November 2015

Letztens war ich seit langem mal wieder so richtig genervt. Gut für Sie, denn Sie könnten ja an meinem Beispiel lernen, wie Sie es besser als ich machen. Die Vorgeschichte: Erst brauchte es 4 Monate, bis mein neuer... Mehr erfahren

Wenn Du gestresst bist, stelle die richtigen Fragen!

18. Februar 2016

Wenn Sie unangenehm gestresst sind, dann neigen Sie dazu, die Schuld dafür anderen zu geben. Bitte entschuldigen Sie diese kleine Provokation. Obwohl, ist es wirklich eine Provokation? Wenn ich in meinen Intensivseminaren und... Mehr erfahren

Denkfehler Teil 2: Die Generalisierung

12. September 2016

Beispiel: Einer neu eingestellten Führungskraft gelingt es trotz Ihrer guten Tipps und Hinweise nicht, eine gute Mitarbeiterin zum Bleiben in der Firma zu bewegen. Sie als ChefIn der Führungskraft denken: „Ich wusste es ja... Mehr erfahren