Wie ein Pluszeichen Ihr Leben rettet


27.06.2016

Im Leben können wir uns nicht immer aussuchen, was uns passiert. Aber unsere Reaktion darauf können wir mitgestalten.

Das Verhalten unserer Kollegen, anderer Autofahrer oder eines Kunden liegt außerhalb unserer Einflusszone. Denn auch wenn wir unsere Meinung sagen und um eine Änderung des Verhaltens bitten, muss das nicht dazu führen, dass „die das machen was wir wollen“. Schließich gibt es bei den Menschen die uns nerven (zum Glück?!) keinen Knopf auf den wir drücken können und dann sind die so wir wie sie haben wollen.

Denn, Achtung Logik, dann hätte wir selbst auch einen Knopf, auf den die drücken könnten. Allein bei dem Gedanken daran wird mir übel. Denn mein Denken, Fühlen und Verhalten ist ebenso frei wie das der anderen (zum Glück!).

Die Frage, die sich jetzt stellt, lautet: wie können wir unsere Freiheit einsetzen – und wie können wir die Freiheit der anderen akzeptieren?

Ich trainiere dafür seit Jahren meine Fähigkeit, vor alles, was mir im Leben passiert, ein PLUSZEICHEN zu setzen.

Beispiel: Das ich einen Zug verpasse, kann ich nicht mehr ändern. Aber ich kann mich darüber freuen, gesund zu sein und ein geladenes Handy zu haben, mit dem ich meine Verspätung ankündigen kann. Und wie gut, dass es wirklich größere Probleme gibt, als einen Zug zu verpassen. Oder ich erhalte einen Auftrag nicht: wie gut, dass ich zu dem dem Kunden ein grundsätzlich gutes Verhältnis habe und er erneut anfragen wird. Und wie gut, dass ich genug andere Aufträge habe.

Natürlich ärgere ich mich im ersten Moment, aber eben nur im ersten Moment. Denn wenn es mir gelingt, ein PLUSZEICHEN vor das zu setzen, was ich erlebe, fühle ich mich leichter und kann dann besser das tun, was zu tun ist.

Wahrscheinlich wollen Sie jetzt wissen, wie das geht (Wenn nicht, müsste ich ein PLUSZEICHEN für Ihr Desinteresse suchen und finden 🙂 ).

Einfacher als Sie vielleicht denken: nach dem ersten Stress (machen Sie dafür eine kurze Pause, Atmen aus und schütteln sich einmal) suchen Sie sich ehrliche Antworten auf folgende Fragen:

  • Was ist das Gute an der Situation?
  • Wofür kann ich jetzt dankbar sein?
  • Worin besteht jetzt noch die Chance?

Das nenne ich in meinen Erlebnisvorträgen und Praxisseminaren immer: DAS DENKEN LENKEN.

In der nächsten Ausgabe des Newsletter hier schreibe ich Ihnen noch eine 2. Version, das

JA – UND – DENKEN.

Aber bis dahin können Sie ja mal probieren ob es Ihnen gelingt, vor das ein oder andere, was Sie nervt, ein PLUSZEICHEN zu setzen.


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