So nutzen Sie die Kunst der gedanklichen Vorwegnahme


15.08.2016

„Mensch sein heißt ja niemals, nun einmal so und nicht anders sein müssen – Mensch sein heißt immer, immer auch anders werden können.“ Viktor Frankl

Damit Sie zukünftig nicht so schnell auf die Palme gehen…

…gehen Sie zu Wochenbeginn Ihre Termine, Aufgaben und Reisezeiten durch. Überlegen Sie sich dabei, in welchen Situationen es erfahrungsgemäß zu Stress kommen kann, wann Sie also mehr mentale Stärke benötigen könnten. Auf welche Menschen werden Sie treffen, bei denen Sie eine EXTRAGROSSE Portion Gelassenheit brauchen? Wahrscheinlich werden Sie pro Tag 1-2 solcher Situation finden.

Natürlich können Sie nicht hellsehen und genau wissen, dass Ihre Annahme eintritt. Aber Sie können sich einen guten Plan B zurechtlegen. Dieser Plan B beschreibt sehr genau, was Sie machen, statt sich zu ärgern, Druck zu empfinden oder sich zu sorgen.

Nutzen Sie dafür diese Anleitung:

„Anstatt mich stressen zu lassen, mache ich Folgendes …“.

Wenn Sie also bspw. eine Führungskraft haben, die zu ellenlangen Ausführungen neigt, von denen Sie schnell genervt sind, nehmen Sie sich vor: „Anstatt mich von Schibulskis Ausführungen nerven zu lassen,

  • nehme ich mein Telefon und gehe aus dem Raum;
  • frage ich ihn mit ´Wie genau meinen Sie das?´, was sein genauer zentraler Punkt ist;
  • bitte ich ihn, seine Aussage in einem Satz ohne Nebensatz zusammenzufassen.“
  • oder, oder, oder…

Der Clou dabei ist: Vor dem Meeting haben Sie viel bessere Ideen als in der genervten Situation!


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