Teil 2 der Mai-Challenge


07.05.2015

Die „Mai-Challenge“ für mehr leichte, souveräne Gelassenheit

Ein Leben ohne Stress, Ärger und Schwierigkeiten gibt es nicht. Vielmehr geht es darum, mit diesen Situationen konstruktiv so umzugehen, so dass wir weniger leiden und die Chance ergreifen, aktiv etwas zu lernen. Um beim nächsten Mal weniger Stress zu haben.

Daher lade ich Sie zu nun zum 2. Teil der kleinen „Mai-Challenge“ ein:
(Hier können Sie sich den Inhalt des ersten Teils nochmal ansehen)

Auch diese Mail enthält gleich 2 wertvolle Inputs: ich stelle Ihnen einige Fragen, um Sie und Ihre Mitstreiter/innen zum Nachdenken anzuregen. Außerdem erhalten Sie eine weitere Übung der Achtsamkeits-Meditation, die Sie für sich ausprobieren können und Ihre Erfahrungen dann in Ihrer Gruppe austauschen können.

Wichtig: der Zeitaufwand beträgt nur 3-5 Minuten pro Tag! In der kommenden Woche erbaten Sie dann Teil 3.

Und das alles ist natürlich gratis!

Hier die Vorgehensweise (Teil 2 von 4):

1. Reflektieren Sie kurz Ihre Erfahrungen mit den Inhalten aus der letzten Woche. Auch wenn Sie „nur“ 1x meditiert und inne gehalten haben sollten, ist das ein Erfolg! Gehen Sie kurz die beiden Fragen durch: Wie habe ich das Innehalten erlebt? Wie kann ich mit geringem Aufwand auch zukünftig von diesen Erfahrungen profitieren?

2. 3 Fragen zur persönlichen Reflexion / Besprechung in der Gruppe:

A Was wäre mein Rat bzgl. der Bedeutung von souveräner Gelassenheit an ein guten Freund: Ist es wichtig, für ein erfolgreiches UND glückliches, erfülltes Leben gelassen und aktiv zu sein oder ist das dafür eher irrelevant?

B Führen Sie Ihr eigenes Leben gemäß dem Rat, den Sie einem Freund geben würden?

C An welchen 3 konkreten Stellen können Sie „Souveräne Gelassenheit“ ohne großen Aufwand noch etwas mehr leben?

3. Führen Sie in dieser Woche täglich für 1-3 Minuten zu einem Zeitpunkt Ihrer Wahl alleine folgende Übung durch:

Sie suchen sich einen ruhigen, ungestörten Ort, setzen sich bequem hin, schließen die Augen und nehmen Kontakt zu Ihrer Atmung auf (Ähnlich wie aus der letzten Woche: „Atme ich noch?“ „Wie atme ich?“). Verändern Sie Ihre Atmung nicht, sondern lassen Sie sie einfach natürlich fließen. Ihr Körper weiß, was er braucht.

Stellen Sie sich dann vor dem inneren geistigen Auge ein Dreieck vor, bei dem eine Spitze nach oben zeigt. Auf der Spitze ist eine 1, an der rechten Ecke eine 2 und an der linken unteren Ecke eine 3.

Die Übung läuft so ab: Sie atmen von links unten nach oben „zur 1“ ein, atmen „zur 2“ aus – die darauf folgende natürliche Pause führt Sie „zur 3“ – und dann wieder von vorne.

Ganz in Ruhe, so lange es Ihnen gut tut.

Dabei heben Sie nicht Ihren Körper an, sondern stellen sich einfach nur vor, wie Sie „nach oben zur 1“ bzw. „nach unten zur 2“ atmen.

Der Clou: Beobachten Sie, wie sich die Pause nach dem Ausatmen anfühlt. Verlängern Sie sie nicht künstlich, sondern spüren Sie einfach, was diese Pause mit Ihnen macht.

Stellen Sie sich vielleicht zur Sicherheit einen Counter, denn die Übung kann Ihnen so gut gefallen, dass Sie „die Zeit vergessen“.

Reflektieren Sie in Ihrer „Mai-Challenge“-Gruppe Ihre Erfahrungen mit dieser Übung in der Gruppe: Was haben Sie erlebt? Was war leicht? Was war schwierig? Wie könnte eine persönliche Variante aussehen, die Sie zukünftig täglich durchführen?

Mehr brauchen Sie in dieser Woche nicht zu tun – auch hier gilt: klein, aber oho!

Und jetzt wünsche ich Ihnen, dass Sie sich einen kleinen Ruck geben und loslegen – es ist leichter und weniger Aufwand, als Sie denken.

Frische Grüße,
Christian Bremer

PS: Die Infos zum Teil 1 finden Sie hier.


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