Uni Harvard: 500% größeres Risiko für Herzinfarkt durch Ärger


18.05.2017

Wenn Sie sich nicht intensiv um Ihre offensive Gelassenheit kümmern, werden Sie es am Ende bereuen. Schauen Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis um. Die meisten sind gestresst, überfordert, angespannt, genervt und mit ihrem Leben nicht wirklich glücklich. Das Konto ist zwar voll, aber die Seele leidet.

Dieser Zustand ist o.k. – aber auf Dauer kann das zu einem K.O. führen. Im schlimmsten, aber nicht unwahrscheinlichen Fall kommt es zum Burnout, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die Uni Harvard hat in einer fundierten Studie belegt, dass das Risiko für einen Herzinfarkt kurz nach einer ärgerlichen Situation um 500% höher ist als vor der Situation. Das Risiko für einen Hirninfarkt ist 300% höher. Doch wer seinem Stress freien Lauf lässt und nichts gegen ihn unternimmt, hat nicht nur körperliche Schäden, sondern auch soziale. Ihre Liebsten behandeln Sie ungerecht und die eigenen Kinder sind plötzlich erwachsen, ohne dass Sie sie großwerden sehen konnten. Die Ehe geht in die Brüche, Freundschaften verlaufen sich. Ich übertreibe nicht, ich beschreibe nur Fakten. Schauen Sie sich um.

Solange Sie nichts gegen Stress, Druck und Ärger unternehmen, sind Sie auf dem besten Wege, spätestens am Ende Ihres Lebens etwas zu bereuen, was Sie nicht wieder gut machen können. Wenn Sie nicht mehr können, weil Sie erschöpft sind, ist es zu spät, das Leben zu genießen und alle seine Möglichkeiten zu nutzen. Das Fürchterlichste dabei: je länger Sie es unterlassen, für sich, Ihre Gelassenheit und damit Ihr Glück zu sorgen, desto geringer werden Ihre Chancen und Möglichkeiten, etwas zu tun. Denn es kommt der Punkt, an dem es kein zurück mehr gibt. Wo Sie sich nicht mal eben ein paar Stunden hinlegen können, um wieder frisch zu sein. Mit kurzfristigen Pseudolösungen ist es dann vorbei.

Stress ist ein Problem, was die meisten nicht alleine lösen können. Das sage ich nicht, um meine Bücher, Vorträge und Seminare besser zu verkaufen. Das sage ich, weil es wahr ist. Sich den Bedarf nach Hilfe einzugestehen, öffnet die Tür zur Lösung. Denn es ist zwar einfach, anderen Tipps zu geben, für andere da zu sein und die Fehler der anderen zu erkennen. Wenn es aber um uns geht, sind wir blind und unfähig. Unfähig, uns um uns zu kümmern, für uns zu sorgen, uns selbst gute Ratschläge zu geben – und uns anzuhalten, diese umzusetzen.

Sie können Ihrem Stress aber auch nicht ausweichen, weil Sie dann dem Leben ausweichen. Ein Leben ohne Stress gibt es nicht, also müssen wir ihm uns stellen, haben dazu aber alleine oft keine Kraft. Andere können wir mit unserem gesunden Menschenverstand gut beraten, uns selbst aber nicht. Daher brauchen Sie Hilfe.

Vielleicht denken Sie jetzt ja, ich will Ihnen bloß eines meiner Seminare verkaufen. Falsch. Ich will Ihnen verkaufen, dass Sie etwas für sich und gegen Ihren Stress tun. Gerne bei mir, gerne bei anderen. Hauptsache, Sie gehen los und unternehmen etwas, was zu Ihnen passt.

Ihr und Euer
Christian Bremer


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