Denkfehler Teil 1: Das Schwarz-Weiß-Denken


05.09.2016

Unser Verstand neigt dazu, vereinfacht in gegensätzlichen Kategorien zu denken.

Oben–unten, links–rechts, gut–schlecht, langsam–schnell, Mann–Frau, wir–die anderen, Gefahr–Sicherheit, schön–hässlich.

Daher sehen wir komplexe, bunte und vielschichtige Situationen vereinfacht „schwarz-weiß“.

Vielleicht teilen Sie Ihre Lieferanten in zwei Gruppen ein: zuverlässig und unzuverlässig. Oder Sie betrachten Ihre Mitarbeiter als motiviert und unmotiviert.

Der Vorteil dieser Sichtweise ist: Wir können in der freien Wildbahn schnell Freund von Feind unterscheiden. Vermutlich hat diese Art der Wahrnehmung zum Überleben unserer Spezies beigetragen.

Auch wenn es in Ihrer Firma manchmal zugeht wie in der Wildnis, denken Sie einen Schritt weiter. Sie haben bei dieser Weiterentwicklung Ihres Denkens zwei große Vorteile: Sie besitzen ein besseres, weil nuancenreicheres Bild von der Wirklichkeit und die Menschen werden sich von Ihnen besser behandelt fühlen, denn niemand wird gerne in eine Schublade gesteckt.

Helfen kann Ihnen dabei die Frage mit GENAU: Was GENAU ist passiert? Was GENAU stört mich? Warum GENAU bin ich gerade genervt?


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