Belege für die Wirkung von Meditation (Auswahl)

Was bringt dir Meditation konkret? Hier sind sechs Wirkungen, die gut belegt und im Alltag spürbar sind.

  1. Weniger Stress, weniger innere Alarmbereitschaft
    Regelmäßige Meditation kann das Stressempfinden senken. Viele Menschen berichten, dass sie sich schneller beruhigen, klarer denken und in hektischen Situationen weniger hochfahren.
  2. Unterstützung für das Immunsystem
    Menschen, die regelmäßig meditieren, werden in Studien seltener krank. Wenn sie doch eine Erkältung erwischen, verläuft sie oft milder und kürzer.
  3. Besser schlafen, erholter aufwachen
    Meditation hilft vielen dabei, abends besser abzuschalten. Die Schlafqualität kann sich verbessern, und du fühlst dich tagsüber weniger ausgelaugt.
  4. Entlastung für Herz und Kreislauf
    Meditation kann den Blutdruck senken. Das ist wichtig, weil dauerhaft erhöhter Blutdruck dein Risiko für Herz Kreislauf Erkrankungen erhöht.
  5. Weniger Kopfschmerzen und Migräne Stress ist ein häufiger Verstärker von Kopfschmerzen. Achtsamkeitsmeditation kann Schmerzen lindern und die Häufigkeit von Migräne und Kopfschmerz Episoden reduzieren.
  6. Mehr emotionale Stabilität und mehr positive Gefühle
    Langfristig unterstützt Meditation deine Emotionsregulation. Du reagierst weniger impulsiv, kommst schneller aus Ärger oder Druck heraus und kannst bewusster positive Momente wahrnehmen.

Entscheidend ist nicht die perfekte Technik. Entscheidend ist, dass du regelmäßig übst.

Meditation ist kein Wettbewerb. Es geht nicht darum, nichts zu denken. Es geht darum, immer wieder zurückzukommen. Zu deinem Atem, zu deinem Körper, zu deinem Moment. Wenn du das ein paar Minuten am Tag trainierst, baust du dir ein Werkzeug auf, das dich durch stressige Zeiten trägt. Ruhiger, klarer, und mit mehr Kraft für das, was dir wichtig ist.

Quellen:

[1] Melissa Rosenkranz et al. : A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation. In: Brain, Behavior, and Immunity 27, Januar 2013, S. 174-184. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0889159112004758?via%3Dihub

[2] Bruce Barrett et al.: Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection: A Randomized Controlled Trial. In: Ann Fam Med. 10(4), Juli 2012, S. 337–346.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293

[3] David s. Black et al.: Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances. In: JAMA Intern Med. 175(4), April 2015, S. 494–501. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/

[4] J. P. Manikonda et al.: In: Journal of Human Hypertension 22(2), März 2008, S. 138-40. https://www.researchgate.net/publication/6016034_Contemplative_meditation_reduces_ambulatory_blood_pressure_and_stress-induced_hypertension_A_randomized_pilot_trial

[5] Qiang Gu et al.: Mindfulness Meditation for Primary Headache Pain: A Meta-Analysis. In: Chinese Medical Journal 131(7), April 2018, S. 829-838. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5887742/

[6] Eileen Luders et. al: The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter. In: Neuroimage 45(3), April 2009, S. 672–678.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843

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