Hören Sie auf, Katzen das Bellen beizubringen.

Christian Bremer

Stress als Lernchance

Christian Bremer
Christian Bremer
Redner, Autor und Seminarveranstalter. Laut SAT 1 „Deutschlands Stressexperte Nr. 1“.
27. November 2018

Auch wenn Stress, Lärm und Ärger im Kopf unangenehm sind, bin ich davon überzeugt, dass im Stress eine große Lernchance steckt. Gehörst du zu den Menschen, die sie auspacken oder gehörst du zu den Menschen, die nicht bereit sind vom Stress etwas zu lernen?

Was kann man im Stress lernen? Folgendes: Überlege dir: Was ist der Charakter einer Stresssituation? Ist er wiederkehrend oder einmalig? Kommt die Stresssituation einmal in zehn Jahren vor oder öfter? Ich meine, eine Stresssituation ist vom Charakter eher wiederkehrend. Motto: Ersetze “Herr Schmidt nervt!” durch “Herr Müller nervt!”. Die nächste Frage: Ist die Stresssituation eher unangenehm oder angenehm? Na logisch, eher unangenehm, oder? Könnte es vielleicht sein, dass das Stressgefühl dir eine Lernchance aufzeigt? Nach dem Motto: Könnte es vielleicht sein, dass du etwas lernen kannst, um in derselben (jetzt noch stressigen) Situation zukünftig gelassen und damit glücklich zu sein?

Das Gefühl von Stress zeigt dir auf: Guck mal, du hast da etwas in deinem Leben, dass wiederkehrend vorkommt und da kannst du noch lernen, geschmeidiger damit umzugehen.

Wie du diese Idee in die Tat umsetzt:

Lass deinen Tag abends Revue passieren und überlege dir, wann du heute glücklich warst und wann du eher gestresst und genervt warst. Nun überlege dir, wenn das jetzt eine Lernchance sein soll, was müsste ich noch lernen, um in derselben Situation künftig ruhig zu bleiben? Dann bist du vielleicht dabei, deine Rhetorik, dein Zeitmanagement oder deine Fähigkeit, nein zu sagen,  zu verbessern. Du lernst vielleicht, erst nachzudenken und dann zu reagieren. Es stecken so viele Lernchancen in einer Stresssituation – wenn du sie sehen willst. Die meisten Menschen nutzen diese Chance nicht, weil sie sich immer über denselben Sch… aufregen. Sie lassen sich immer von einer Situation stressen, anstatt mal auf die Idee zu kommen: Ich kann die anderen nicht verändern, aber ich kann mich verändern.

Sei dazu bereit und nimm abends die Fragen auf:

Wann war ich heute  glücklich, wann gestresst?
Was müsste ich noch lernen, um in derselben jetzt noch stressigen Situation gelassener zu reagieren?

Also: Schwere Attacke!

 

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