Christian Bremer
Fast jeder nutzt heute ein Smartphone. Für Termine, Nachrichten, Arbeit, Informationen, Unterhaltung und Kontakt. Das Gerät ist praktisch, schnell und aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Genau darin liegt aber auch das Problem. Was hilfreich beginnt, wird bei vielen Schritt für Schritt zu etwas, das den eigenen Alltag stärker bestimmt, als ihnen lieb ist.
Viele Menschen merken erst spät, wie oft sie zum Handy greifen. Nicht, weil sie es wirklich brauchen. Sondern aus Gewohnheit. Aus Unruhe. Aus Langeweile. Oder weil sie dem kurzen Reiz nachgeben, doch noch schnell etwas zu checken. Das kostet Aufmerksamkeit, Ruhe, Konzentration und nicht selten auch Lebensqualität.
Der erste Schritt aus diesem Muster heraus ist nicht Disziplin. Der erste Schritt ist Ehrlichkeit. Wer sein eigenes Verhalten klar erkennt, kann es verändern. Wer es kleinredet, bleibt darin gefangen. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.
Ein kurzer Selbsttest kann helfen, die eigene Smartphone-Nutzung realistischer einzuschätzen.
Bitte antworten Sie möglichst spontan mit Ja oder Nein:
Was Ihre Antworten bedeuten:
0 bis 2 Ja-Antworten
Sie nutzen Ihr Handy bewusst und mit Maß. Es unterstützt Ihren Alltag, ohne ihn zu dominieren. Weiter so. Achten Sie darauf, diese gesunde Distanz beizubehalten.
3 bis 5 Ja-Antworten
Ihr Handy nimmt bereits spürbar Einfluss auf Ihren Alltag. Das ist noch kein Drama. Aber es ist ein Signal. Sie merken, dass bestimmte Muster entstanden sind. Genau hier lohnt es sich, aufmerksam zu werden.
Diese drei Schritte helfen Ihnen sofort weiter:
6 bis 8 Ja-Antworten
Ihr Nutzungsverhalten ist deutlich von Gewohnheit und automatischen Griffen geprägt. Das Smartphone ist längst mehr als ein Werkzeug. Es lenkt Ihre Aufmerksamkeit mit. Wer das erkennt, hat die Chance, wieder die Führung zu übernehmen.
Diese drei Schritte sind jetzt sinnvoll:
9 bis 10 Ja-Antworten
Hier geht es nicht mehr nur um Gewohnheit. Ihr Smartphone bestimmt Ihr Verhalten bereits in einem Ausmaß, das Ihnen schadet. Das ist kein Grund für Schuldgefühle. Aber ein klarer Anlass, etwas zu verändern.
Diese drei Schritte können Sie jetzt angehen:
Viele Menschen versuchen, ihr Verhalten sofort zu ändern, ohne es vorher wirklich verstanden zu haben. Das ist, als wollten sie ein Problem lösen, ohne genau hinzusehen. Veränderung beginnt nicht mit Verboten. Veränderung beginnt mit Bewusstsein.
Vielleicht haben Sie beim Lesen schon gemerkt, an welchen Stellen Ihr Handy zu viel Raum einnimmt. Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, wie automatisch manche Handgriffe geworden sind. Vielleicht spüren Sie auch, dass Sie Ihr Smartphone längst nicht immer nutzen, weil es sinnvoll ist, sondern weil es zur Gewohnheit geworden ist.
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