Gelassenheit ist wie Zähneputzen. Regelmäßig jeden Tag.


17.01.2017

Gerne stelle ich in meinen Vorträgen am Anfang die Frage: „Wer putzt sich einmal im Monat für drei Stunden die Zähne?“ 

Im besten Fall zeigt danach niemand auf.

Warum stelle ich diese Frage? Weil Kontinuität und Regelmäßigkeit bei der Zahnpflege völlig normal ist, aber bei der Gelassenheit häufig leider nicht.

Wenn Sie einmal im Jahr für eine Woche in einen Tempel fahren und viel Yoga machen und Meditieren bin ich mir sicher, es tut Ihnen gut, aber nach wenigen Wochen verliert sich Ihre Gelassenheit im Stress des Alltags.

Jeden Tag ein bisschen ist hier die Devise. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, der Jahresanfang verleitet zu großen Vorsätzen. Stecken Sie sich realistische Ziele. Suchen Sie sich eine Technik aus, die Sie bis Ende Februar bewusst trainieren möchten, jeden Tag ein bisschen.

Idee: Probieren Sie die Guten-Morgen-gute-Laune-Frage

Kennen Sie das? Sie wachen morgens auf und haben vor Augen was Sie an dem Tag alles zu schaffen haben und wie viel auf Sie zukommt? DAS macht Stress. Um den Tag mit guter Laune und einer guten Stimmung beginnen zu können, helfen die Guten-Morgen-gute-Laune-Fragen. Sie sind ebenso einfach wie wirkungsvoll.

Fragen Sie sich morgens, wenn das Gedankenkarussell anfängt sich zu drehen:

„Wofür kann ich heute, jetzt, in meinem Leben dankbar sein?“,

„Worauf kann ich mich heute freuen?“ oder

„Welche schönen Aufgaben liegen heute an?“ 

Vielleicht haben Sie auch eine eigene Frage, die Ihnen hilft Ihre Gedanken schon am Morgen auf das Positive am Tag zu lenken.

Wichtig ist: probieren Sie es aus! 

Ihr und Euer
Christian Bremer

PS: Die neuen Termine für den Tag der Gelassenheit 2017 finden Sie hier.


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